Bio-Salbei

salvia officinalis, lose, 30 g, getrocknet

wiederverschließbar & luftdicht verpackt

 

Heilwirkungen: Bei Atemwegserkrankungen (u.a. Halsschmerzen, Husten), krampflösend, wirkt antibakteriell und antiviral; bei starkem Schwitzen, Durchfall und Menstruationsbeschwerden

Beim Räuchern entfaltet Salbei einen schönen Duft und reinigt den Raum.

Bio-Salbei, 30g
5,90 €

3,50 €

11,66 € / 100 g
  • 0,03 kg
  • verfügbar
  • 3-5 Tage Lieferzeit1

Bio-Salbei

Alte und neue Erfahrungen:

Wer sich mit dem Salvia verbindet, wird schnell die außerordentlichen Qualitäten schätzen lernen, kommt der Name doch von lateinisch salvare, das bedeutet heilen. Edel Salbey galt als Ambrosia, nach Homer die unsterblich machende Speise der griechischen Götter .

 

Nicht nur älteren Menschen hilft Salbei mit seinem intensiven, lieblichen bis herben Duft dabei, die Konzentration zu steigern und das Gedächtnis zu verbessern. Er ist beispielsweise auch ein traditionelles Wachhaltemittel für Wanderer. Mit seiner Unterstützung lässt sich Stress zwar nicht aus der Welt schaffen, jedoch viel besser bewältigen und verkraften. Salbei – sei es als Medizin, in Speis oder Trank – kann die Lebensqualität erhöhen.

 

Die Pflanze war schon den Griechen der Antike bekannt und wurde dort wahrscheinlich als erstes kultiviert. In der Antike sollen die Philosophie-Schüler jeweils zur Erfrischung des Geistes und zur Erlangung von Weisheit, Zufriedenheit und Erkenntnis ein Salbeiblatt gekaut haben.

 

Den betörenden Duft soll der Salbei angeblich von der Göttin Aphrodite persönlich als Dank erhalten haben. Diese versteckte sich vor Zeus unter dem Salbei. Als dieser davon erfuhr, ließ er die Sonne auf den Salbei herunterbrennen und Aphrodite schützte den Salbei mit samtig dicken Blättern davor.

 

Der Römer Plinius nannte ihn im 1. Jahrhundert nach Christus das erste Mal salviam. Dieser Namen wurde aber nicht nur für den Gartensalbei, sondern auch für andere als Heilpflanzen angesehene Arten (z.B. den Muskateller-Salbei (Salvia sclarea) benutzt. Die Bezeichnung wurde im deutschsprachigen Raum dann mit salvator (Erlöser) assoziiert.

 

Der Salbei kam wahrscheinlich schon zur Zeit der Römer über die Alpen nach Mitteleuropa, wo er dann im 9. Jahrhundert im capitulare de villis von Karl dem Großen zum Anbau empfohlen wurde und von da an in keinem Klostergarten fehlen durfte. Bald einmal erbettelten die Menschen aus der näheren Umgebung sich Salbeistecklinge und zogen das würzige und heilkräftige Kräutlein im eigenen Garten.

 

Auch Hieronymus Bock empfahl ihn im Mittelalter als die edelst Teutsch wurtz.

Und weiter meinte er:

“Unter allen Stauden ist kaum ein Gewechs über die Salbey, denn es dienet dem Arztet, Koch, Keller, Armen und Reichen”.

 

 Im 14. Jahrhundert wurde die Pflanze von der berühmten medizinischen Schule in Salerno so gelobt:

“cur moriatur homo, cui salvia crescit in horto?”

(Warum sollte ein Mensch sterben, in dessen Garten Salbei wächst?)

 

Ein alter Brauch aus Northamptonshire, England:

Wenn eine junge Frau am Heiligen Abend um Mitternacht 12 Blätter von einem Salbeistrauch pflücken kann, ohne dass die Pflanze verletzt wird, wird sie den Schatten ihres zukünftigen Ehemannes im Mondlicht sehen.

 

Vor der Erfindung der Zahnbürste rubbelten sich die Menschen mit frischen Salbeiblättern die Zähne und das Zahnfleisch ab und im Wäscheschrank sollte der Salbei die Motten fern halten.

 

Quellen:

Heilpflanzen für die Gesundheit, S. 301 ff.

Handbuch Physiotherapie S. 453 ff.

http://www.herbula.ch/geschichte/salbei.php

http://heilkraeuter.de/lexikon/salbei.htm

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/salbei.html

Alle angegebenen Heilwirkungen basieren auf wissenschaftlichen Studien sowie der traditionellen Anwendung und ersetzen nicht die Empfehlung eines Arztes.